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Black Rebel Motorcycle Club


www.blackrebelmotorcycleclub.com
www.myspace.com/blackrebelmotorcycleclub

Mitglieder:

Robert Been (Bass / Vocals / Keyboards)

Peter Hayes (Vocals / Guitar)

Nick Jago (Drums)

Gründungsjahr: 1998

Gründungsort: Los Angeles

Die Reise der Band beginnt Mitte der Neunziger, als sich Peter Hayes und Robert Been an ihrer Highschool außerhalb von San Francisco kennen lernen und sich überlegen, dass es mehr Sinn macht, sich einer Band als einer Gang anzuschließen. Schnell ist klar, die beiden wollen ihr eigenes Ding machen und durch einen glücklichen Zufall gesellt sich der britische Bassspieler Jago zu ihnen. Das Trio benennt sie sich nach der gleichnamigen Gang im Kult-Streifen "Wild One“ (Deutsch: "Der Wilde“) und beginnt, die ersten Gigs in der Region zu spielen. Ihr Demotape gefällt den Radiomachern von KCRW in Santa Monica und über Umwege gelangen die Songs von BRMC schließlich in die Hände von BBC, wo Noel Gallagher das erste Mal von den Newcomern Wind bekommt. Im Mojo Magazine verkündet er, er wolle die Jungs für sein Label Brother Records gewinnen, doch die schwarzen Rebellen entschieden sich für einen Deal mit einem Majorlabel. Das schickt sie mit den Dandy Warhols auf US-Tour und wenig ins Tonstudio, um die Aufnahmen für das selbstbetitelte Debüt zu beginnen.

2001 erscheint "Black Rebel Motor Cycle Club“, zwei Jahre später folgt "Take Them On, On Your Own“. BRMC machen sich einen Namen als psychedelisch angehauchte Fuzz-Rockband und ihre stetig wachsende Anhängerschaft kann gar nicht genug von ihren athletisch-ausgefeilten Songs bekommen. Während einer europäischen Festivaltour im August 2004 kommt es jedoch zu bandinterne Spannungen, die Jago schließlich das Handtuch werfen und der Band den Rücken zukehren lassen. Die verbliebenen Zwei wollen sich nicht ins Boxhorn jagen lassen, zurück in den Staaten nehmen Been und Hayes das Album "Howl“. Im Gegensatz zu den auf schroffe Grooves reduzierten Vorgängeralben präsentiert sich das neuen BRMC-Material sehr viel ruhiger und beseelter. Inzwischen hatten sich die Wogen mit Jago wieder geglättet. Die Bühne des Reading- und Leeds-Festival entert die Gang wieder gemeinsam und es beginnt eine neue Ära in der noch so kurzen Bandgeschichte.

Nachdem BRMC ihre Howl-Tour beendet hatten, ziehen BRMC direkt weiter – und zwar durch etliche Studios, wobei sie diejenigen Tapes im Gepäck haben, die sie schon unterwegs in Jam-Sessions eingespielt hatten. Jedes der Tapes trägt den Namen der Stadt, in dem es entstanden ist (und das hypnotisch-blueslastige "Berlin“ hat letztlich sogar seinen Namen behalten dürfen). Sie basteln an Songs, schreiben neues Material, verwerfen jede Menge Ideen und nehmen alles noch einmal auf. Auf diese Weise entstehen 13 Stücke, die auf dem vierten Album "Baby 81“ vereint werden. Man hört den Tracks an, dass sie in Zeiten entstanden, die schwierig, aber nie ohne Hoffnung waren. Dies spiegelt auch der Titel des Albums wider: Baby 81 ist ein Säugling, um den sich neun Mütter nach dem Tsunami von 2004 gestritten haben, bis das Kleinkind schließlich bei seiner tatsächlichen Familie landete.

 

 

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