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Meezy

Anmeldedatum: 13.06.2006 Beiträge: 18365 Wohnort: Renningen
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Verfasst am: Do Sep 24, 2009 23:04 Titel: |
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N Freund von mir hat ne Review geschrieben, die ich abschreckend genug fand:
| Freund von Meezy hat Folgendes geschrieben: | http://i30.tinypic.com/2dse33m.jpg
Blair Witch Project + die heuschrecken aus Das große Krabbeln + Somalia = Keine gute Mischung, denn leider kommt dabei son scheiß wie district 9 raus.
Die Handlung:
------------------------------------------- Spoil0r0r0rz -------------------------------------------
Über johannesburg (ja ich weiß das is nich in somalia, aber schaut euch den film mal an, somalia beschreibt diese siffige szenerie wesentlich besser) bleibt aus unerklärlichen gründen nen riesen UFO in der luft schweben. nach monetalnger vergeblicher kontaktaufnahme schweißen sich schließlich die menschen nen weg ins innere rein, nur um drinnen viele verhungernde und verwahrloste insektenartige aliens vorzufinden. die menschen versorgen die besucher und so verläuft der 1. kontakt eher sehr einseitig. kein austausch von technologie, keine politischen kontakte oder friedenserklärungen mit den aliens, nein, nix, die aliens siedeln sich rund um johannesburg an und das wars dann.
20 jahre später gibt es rund um johannesburg einen riesen slum in dem die aliens nun leben, im prinzip haben sich die menschen durch die öffnung des raumschiffes 1,6 mio. penner auf den planeten geholt, denn die aliens scheinen nicht im geringsten an zusammenarbeit intressiert zu sein. gewalt und rassismus nehmen immer zu, und so beschließt die MNU, die zuständige multinationale überwachungs- und sicherheitsbehörde, den slum in ein weiter abgelegenes neues lager zu verlegen. der hauptprotagonist ist der leiter eben jener verlegung. bei dem versuch die aliens eine unterschrift zur zustimmung zur deportation abzugewinnen infiziert er sich mit einer seltsamen flüssigkeit und verwandelt sich so selbst langsam in eines der aliens. die MNU findet das aber überhaupt nicht schlecht, denn sie ist eigentlich nur an den waffen der aliens interessiert, kann sie aber nicht benutzen, da nur jemand mit alien DNA diese dinger abfeuern kann. kurzerhand missbrauchen sie so den ehemaligen leiter für eine reihe grausamer tests, um ihn schließlich am ende lebendig sezieren zu wollen, um so seine organe und damit seine neue DNA besser verstehen zu können. der leiter kann sich aber retten und versteckt sich im slum. er verbündet sich mit einem anderen alien, dem hersteller der flüssigkeit, die sich als treibstoff für das mutterschiff herausstellt. das alien verspricht ihm ihn zu heilen, wenn er ihm hilft die flüssigkeit wieder zurückzuholen, diese liegt aber in der MNU-festung in johannesburg. kurzerhand wird diese mittels alientechnologie gestürmt, der treibstoff geklaut, und es folgen die obligatorischen anschließenden "spannenden" schießerein, fehlschläge beim versuch ins mutterschiff zu kommen, "hoffnungslose" situationen etc. blablubb bis am ende der alien und sein kleiner sohn alleine auf dem mutterschiff entkommen können und nach hause fliegen, während der ehemalige leiter, schon deutlich stärker mutiert, auf dem planeten bleibt, mit dem versprechen, dass das alien in 3 jahren zurückkommmt und ihn vollständig zurückverwandeln kann.
der film endet mit der erfolgreichen deportation der aliens auf das neue lager, der frau des ehemaligen leiters, die nicht weiß was mit ihm passiert ist und sich wundert wer ihr ab und an kleine metalkunstwerke auf die türschwelle legt und einem alien im neuen lager, dass eben jene metallkunstwerke herstellt. rührend.
--------------------------------------- Spoil0r0r0rz Ende ---------------------------------------
jetz was ist alles scheiße an dem film?
eigentlich alles.
also zunächst mal hab ich da meine ganz persönlichen probleme mit dem film, die ihr vlt nicht habt, wer weiß, aber mich nervt zunächst mal:
- scheiß design.
das raumschiff sieht aus wie aus Independence Day, nur dass man noch aus spaß n paar satelittenschüsseln und überdimensionale treibstofftanks unten dran geklebt hat ums siffiger aussehen zu lassen. es ist nichts neues was der film einem zeigt, und meiner meinung nach passt dieses raumschiff auch 0 zu den aliens.
das selbe gilt für die waffen, die wiederum alle aussehen wie eine modifizierte portal-gun aus dem Half-Life²-Ableger Portal:
http://i39.tinypic.com/246kvpy.jpg
überhaupt scheinen mir die leute gewaltig viel von Half-life geklaut zu haben. die weiß uniformierten soldaten der MNU sehen den combine-truppen doch schon sehr änhlich. denkt euch den helm weg und fertig ist der MNU-soldat:
http://i9.tinypic.com/7x0ysky.jpg
die aliens wiederum sind 2m große heuschrecken. und wie oben schon angemerkt ist die ähnlichkeit verblüffend:
http://i31.tinypic.com/20f4y7n.jpg
und was mich auch aufregt: blaue displays. JEDES VERDAMMTE display in nem hollywoodstreifen, dass irgendwie holografisch dargestelllt wird IST BLAU.
SEIT STAR WARS!
sorry, aber kann futuristische technologie denn nicht auch einfach mal mit ner anderen farbe dargestellt werden? orange vlt? oder rot?
so, andere, objektivere punkte als die oberen wären dann noch:
- beschissene kamerawahl/-führung/-einstellungen.
der film ist/soll eine art doku sein über die vorfälle, deswegen gibt es am anfang und am ende auch interviews mit den versch. beteiligten personen und der leiter wird zunächst auch noch von einem kamerateam begleitet. das ergebnis davon ist rucklige kameraführung um den amateurhaften anschein zu erwecken (siehe blair witch project) und in meinem fall ein genervter zuschauer. es PASST einfach nicht. schon gar nicht, weil sich ab beginn der haupthandlung, wenn der leiter dann auf der flucht ist und somit offensichtlich NICHT mehr von einem kamerateam verfolgt wird, die kameraführung auch 0 ändert.
es wird immernoch pseudo-rucklig gefilmt, die kamera steht nie still, und es wirkt einfach lächerlich. man kann eben nicht eine doku ÜBER die ereignisse MIT den ereignissen zusammenschmeißen. versteht ihr was ich meine? entweder man behält den doku-stil bei und schreibt dann bei jeder "spielfilm"-szene ein "szene nachgestellt" drunter, ODER man lässt diese ganze dokuscheiße, die bei dem film eh nur genervt hat und macht nen anständigen spielfilm drauß. aber dieses mischmasch geht echt einfach gar nicht.
davon abgesehn scheint in afrika die sonne, es ist hell. aber nicht in diesem scheißfilm, da scheint es irgendwie immer ne mölichkeit zu geben seine protagonisten so in den schatten zu stellen, dass man dank beschissener kontrastwahl wieder kaum was erkennen kann. klar, soll künstlerisch und mysteriös wirken, spannung und so, is hier aber im prinzip völlig fehl am platz. der film ist kein horrofilm, und mit diesen beschissenen lichteinstellungen bleibt der zuschauer einfach auf der strecke. schade, ich hätt echt gern gesehn wie die aliens ihre eier in einem kuhkadaver ablegen, aber leider wars zu dunkel und außer schleim war nix zu sehen. nja, vermutlich war die kulisse halt einfach nur so mies, dass sie keine andere wahl hatten als es so zu kaschieren...
- scheiß charaktere/charakterentwicklung
die aliens haben genau 2 "gefühlsausdrücke":
1. eklig sein und auch so wirken
2. betroffen mit gesenkten augenbrauen und großen augen in die kameragroßaufnahme glotzen, wenn sie irgendwas schlimmes entdecken
und der menschliche hauptprotagonist wird als trottel vorgestellt, entwickelt sich während des films zu einem fliehendem, panischen trottel, geht über in einen pseudomutigen trottel und wird schließlich am ende zu einem traurigen/deprimiertem trottel.
man hat kein mitleid mit ihm und seinem schicksal. nein, wirklich nicht.
- scheiß story
am anfang denkt man ja noch, wow, aliens die mal nich ubermächtig sind und alle töten wollen sondern zum 1. mal halt einfach nur gammlige stinker sind. kewl.
aus dem szenario mensch gegen penneraliens hätte man halt verdammt viel machen können, ich mein, diese ganze sache mit der assozialen MNU und der geplanten deportation war ja schon nen netter schritt hin zu einer parallele auf die Nazis, aber leider läuft das dann doch eher alles nebenbei ab und die hauptstory dreht sich eben um diese oben erwähnte standard-action der marke "hol objekt X um Y zu erreichen bevor Z eintrifft.". das hat man nun wirklich in milliarden filmen schon zuvor gesehn, und dafür brauchts weder aliens noch afrikanische slums. da reicht arnold schwarzenegger oder bruce willis und ne reihe schurken zum umnieten.
tja, knallhart verbockt aus der sache ne gute geschichte zu basteln. wie wärs denn zum beispeil, wenn die deportation nicht so verläuft wie geplant, wenn es aufstände gibt, wenn die aliens sich organisieren und man plötzlich 2 moralische fronten im film hat, die menschen, sozusagen diejenigen die das urrecht auf den planeten haben, und die aliens, die auch nur in frieden leben wollen? hieraus hätte man entweder ein politthriller basteln können, aber eben zum 1. mal mit aliens, oder eine etwas andere art antikriegsfilm, indem man große schlachten zwischen den beiden parteien inszeniert und eine kleine gruppe soldaten auf beiden seiten verfolgt, die beide irgendwann verstehen, dass sie alle eigentlich nur friedlich leben wollen und keine der parteien "böse" ist, sondern sie nur durch unglückliche umstände und evt. missverständnisse in einen krieg verwickelt wurden.
denkbar wäre auch gewesen, dass die aliens neue krankheiten mit sich bringen, oder dass die menschen die aliens mit ihren viren anstecken, und man hätte eine andere art von einem apokalyptischem epidemie-film wie etwa 28 weeks later, nur eben ohne zombies.
ja man hätte viel machen können, hat man aber nicht, man hat die chance vertan und dann eben wie oben schon gesagt doku-elemente @ random reingeschnitten und damit völlig verkackt. schade drum.
Tjo, also was soll ich sagen was ich nich schon allles gesagt hab, kommen wir zum
Score: 9 von 100 Punkten
gebt kein geld für den film aus, leute, wirklich nicht, er ist es nicht wert. |
_________________ THE BIRD IS THE WORD
| maxter hat Folgendes geschrieben: | | hitlermeezy strikes back! |
| Holla Die Waldfee hat Folgendes geschrieben: | | meezy is wohl der einzige normale user hier?! |
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Soul-Fly-Free

Anmeldedatum: 13.06.2004 Beiträge: 8979 Wohnort: Ludwigsburg
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Verfasst am: Do Sep 24, 2009 23:18 Titel: |
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Also sooo scheiße war er jetzt nicht.
Das mit den Knarren stimmt allerdings und auch die Kameraführung ist nervig, aber diese Art mag ich sowieso nicht, die hat mir nur bei Cloverfield gefallen.
Der Charakter vom Hauptsarsteller wird in der Tat etwas bescheuert dargestellt.
Am meisten gesört hat mich aber der Cliffhanger am Ende. Fakt ist, dass man daraus hätte mehr machen können. Gerade in bezug auf die Thematik mit den Townships in Johannesburg. Da hätte ich auch mehr erwartet.
Naja und dann ist die Rezension ja auch nicht besonders objektiv geschrieben, sag ich Mal
Also man darf nicht zu viel erwarten, aber man kann ihn gut anschauen. _________________ My Brute
Step-Down@LastFM |
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Meezy

Anmeldedatum: 13.06.2006 Beiträge: 18365 Wohnort: Renningen
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Verfasst am: Fr Sep 25, 2009 0:11 Titel: |
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Klar, das is nur seine Meinung, das hat der auch nur bei uns ins Stufenforum geschrieben  _________________ THE BIRD IS THE WORD
| maxter hat Folgendes geschrieben: | | hitlermeezy strikes back! |
| Holla Die Waldfee hat Folgendes geschrieben: | | meezy is wohl der einzige normale user hier?! |
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olachica

Anmeldedatum: 18.01.2007 Beiträge: 900 Wohnort: Nürnberg
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Verfasst am: Fr Sep 25, 2009 0:35 Titel: |
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Wahnsinnig viel Polemik wenn ich das so lese.
Und so viele neue Ideen bringt der Mensch da auch nicht am Ende.
Was wäre wenn die Menschen die Aliens mit ihren Viren anstecken? Krieg der Welten.
Alles was der Typ da beshreibt gabs schon.
Und die Problematik die der Film beschreibt is an sich doch echt intressant?
ghettoisierung, Ausstoßung, Schwierigkeiten bei der Kommunikation mit anderen Kulturen? _________________ "Look behind you, a three-headed monkey!!"
-"I am Guybrush Threepwood, a mighty pirate!" |
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franzf
Anmeldedatum: 16.01.2007 Beiträge: 1159
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Verfasst am: Mo Okt 12, 2009 15:59 Titel: |
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Zividienst in Köln oder in Hamburg? _________________ Doch im Taumel, da fühlen wir uns wohl,
ein Hoch auf den Alkohol. |
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Soul-Fly-Free

Anmeldedatum: 13.06.2004 Beiträge: 8979 Wohnort: Ludwigsburg
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birdie

Anmeldedatum: 30.03.2007 Beiträge: 593
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Verfasst am: Di Okt 13, 2009 18:06 Titel: |
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| mir gefällt hamburg auch besser |
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smiley

Anmeldedatum: 02.12.2007 Beiträge: 4657 Wohnort: Heidenhofen
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Verfasst am: Di Okt 13, 2009 23:52 Titel: |
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| Soul-Fly-Free hat Folgendes geschrieben: | | Hamburg |
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| Holla Die Waldfee hat Folgendes geschrieben: | | ich würd auch gern in swingerclub da wärst du auch am start oder? |
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blood.sister

Anmeldedatum: 15.02.2005 Beiträge: 5436
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Verfasst am: Di Okt 20, 2009 14:33 Titel: |
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schnelle entscheidung ist gefragt. welche lehrveranstalungen soll ich besuchen?
| Zitat: | ETHIK UND POLITIK Einführender Überblick zur praktischen Philosophie
Entlang folgender Schwerpunkte soll in der Veranstaltung in die praktische Philosophie eingeführt werden:
1) Individuum, Gesellschaft, Staat: Grundsätzliches über praktische Normativität
2) Segen und Grenzen des politischen Liberalismus: Grundsätzliches über Freiheit
3) Privatheit, Öffentlichkeit, Wahrheit: Grundsätzliches über Moral
4) Staat und Wirtschaft: Grundsätzliches über Souveränität
5) Identität, Sprache, Nation: Grundsätzliches über Moderne und Spätmoderne
6) Nationales, Transnationales, Internationales: Grundsätzliches über Kosmopolitentum
Jedem Thema werden zwei Vorlesungssitzungen gewidmet. Es gibt jede Woche eine Stunde Diskussion. Teilnahmevoraussetzungen: keine. Scheinerwerb: Man muss drei benotete Essays (Umfang: 3-8 Seiten) zu drei der sechs Themen im Laufe des Semesters schreiben sowie sich einer 15-minütigen mündlichen Prüfung am Semesterende unterziehen. Erst das Bestehen beider Aufgaben berechtigt zum Scheinerwerb. Die Note setzt sich aus dem Durchschnitt der drei Essays einerseits und der Prüfung andererseits (jeweils zu 50%) zusammen. |
(klingt anstrengend, aber dann MÜSSTE ich wenigstens mal was machen und die themen scheinen sehr sinnvoll)
| Zitat: | BILDKRITIK IN DER MALEREI ‚NACH DER MALEREI‘
Als signifikantestes Ereignis der Kunstentwicklung nach 1945 gilt die ‚Überwindung‘ der Malerei. Ausgehend von einer Kritik des illusionistischen Bildes der europäischen Tradition entwickeln sich Praktiken, die sich ‚direkt‘ im ‚realen‘ Raum-Zeit-Gefüge situieren wie die Installationskunst, die Performance oder die Land Art. Die Veranstaltung wird sich hingegen mit künstlerischen Positionen beschäftigen, die in den 1950er, 60er und 70er Jahren gegen die allgemeine Tendenz an der Malerei festhalten und dabei die einfache Identifikation von ästhetischer Radikalität und Ikonoklasmus in Frage stellen. Es soll gezeigt werden, wie die Malereikritik der Neo-Avantgarden bei Malern wie Jasper Johns, Robert Rauschenberg, Lucio Fontana, Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Robert Ryman, Frank Stella, Gerhard Richter, Sigmar Polke, Daniel Buren u.a. reflektiert wird und zu grundlegenden Revisionen des neuzeitlichen westlichen Bildbegriffes führt. |
(klingt ziemlich "fortgeschritten" und nicht sehr grundlegend, mein thema ist das auch nicht wirklich. allerdings brauch ich endlich nen schein in kunstwissenschaften und vorlesungen sind wesentlich unanstrengender als seminare...)
| Zitat: | WIR MÜSSEN REDEN. Einführung in die Kommunikationspsychologie
Das Seminar vermittelt eine Einführung in die Theorie der Rezipienten- und Wirkungsforschung. Ausgehend von (Erklärungs-)Modellen menschlicher Kommunikation wie bspw. Watzlawicks Axiomen der Kommunikation und Maletzkes Feldschema der Massenkommunikation stehen vor allem spezifische Ansätze der Mediennutzung und deren Wirkung im Vordergrund: Macht Fernsehen ängstlich? Warum weinen wir gern im Kino? Kann Töten Spielen sein? Was hat die Schweinegrippe mit dem Elbhochwasser zu tun? |
(wahnsinnig interessant, aber nützlich?? überschneidet sich leider gottes mit den beiden obigen)
| Zitat: | FILM, FOTO & FLAPPER GIRLS: Revision der 1920er Jahre
Das Seminar nimmt die vom Deutschen Werkbund in den Städtischen Ausstellungshallen 1929 veranstaltete Ausstellung „Film und Foto“ zum Ausgangspunkt. Diese legendär gewordene Ausstellung versuchte früh, einen Überblick über Entwicklungen in den verschiedenen Arbeits- und Anwendungsbereichen von Film und Fotografie zu geben und ihre gesellschaftlichen Implikationen zu reflektieren. Lichtkunst, Collage, Montage, Typographie und Vorformen einer sogenannten „inszenierten“ Fotografie werden anhand der Exponate der Ausstellung erörtert. In einem zweiten Schritt soll die Rekonstruktion der Ausstellung „Film und Foto“ (1929/1975/1979/2009) selbst Gegenstand von Kurzreferaten werden. Viele der in der Ausstellung vertretenen Künstler – Berenice Abbot, Eugène Atget, Willi Baumeister, Hannah Höch, László Moholy-Nagy, Man Ray und Alexander Rodtschenko – sind inzwischen feste Bezugspunkte der Medientheorie und Fotogeschichte der ersten Jahrhunderthälfte geworden, doch jenseits des Passepartouts dieser Ausstellung finden sich zahlreiche Positionen, die weniger Rezeption erfahren haben. Das Bauhaus-Jubiläum gibt uns hier den Anlass, auf die „goldenen zwanziger Jahre“ in den visuellen Künsten zurückzublicken und die experimentellen Beiträge von Künstlerinnen und Fotografinnen zum neuen Sehen mit der Kamera in den Blick zu nehmen. Eine Exkursion zum Filmprogramm der Stuttgarter Ausstellung „Film und Foto“ ist Teil des Curriculums. Die Teilnahme verpflichtet zur Übernahme eines Referats. Themenliste und Literatur werden in der ersten Sitzung ausgeteilt. |
(klingt nicht besonders schwierig und würde mir neben meinem heißersehnten ersten kunstwissenschaftenschein auch nen exkursionsschein einbringen)
hm ich tendiere 1 und 4... wobei ich von dem ersten die erste sitzung schon mal verpasst hab und die zweite ist in anderthalb stunden... oh maaaannnnnn. _________________ mau
| Zitat: | | Meezy (18:16): du bist schon gar nich mehr elitär, du bist post-elitär |
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Kind Im Magen?

Anmeldedatum: 21.02.2005 Beiträge: 7313
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Verfasst am: Di Okt 20, 2009 14:49 Titel: |
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1. und 3. obwohl alles toll klingt. _________________ If I am lost, it's only for a little while
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tomtom

Anmeldedatum: 28.02.2006 Beiträge: 16352 Wohnort: Rottenburg
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Soul-Fly-Free

Anmeldedatum: 13.06.2004 Beiträge: 8979 Wohnort: Ludwigsburg
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Verfasst am: Di Okt 20, 2009 22:20 Titel: |
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ganz klar Kommunikationspsychologie oder Ethik und Politik.
Aber Kommunikationspsychologie ist super! _________________ My Brute
Step-Down@LastFM |
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blood.sister

Anmeldedatum: 15.02.2005 Beiträge: 5436
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Verfasst am: Mi Okt 21, 2009 8:40 Titel: |
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die überschneiden sich ja leider leider...
war jetzt gestern bei ethik und politik und das war schon ziemlich super. auch wenn der prof gleich mal ein stündchen überzogen hat. also ich denke ich bleib dabei.
im rhetorikseminar machen wir sowieso auch bisschen kommunikationspsychologie. oder ich geh zur ersten sitzung und frag ob sich das nicht verschieben lässt, manchmal klappt das.
und jetzt schau mich mir das 20er-jahre-ding an. merci für euren rat.  _________________ mau
| Zitat: | | Meezy (18:16): du bist schon gar nich mehr elitär, du bist post-elitär |
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tomtom

Anmeldedatum: 28.02.2006 Beiträge: 16352 Wohnort: Rottenburg
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smiley

Anmeldedatum: 02.12.2007 Beiträge: 4657 Wohnort: Heidenhofen
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Verfasst am: Mo Okt 26, 2009 21:12 Titel: |
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partey _________________
| Holla Die Waldfee hat Folgendes geschrieben: | | ich würd auch gern in swingerclub da wärst du auch am start oder? |
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