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Das war das Southside Festival 2019

24.06.2019
Drei. Tage. Wach.
Wäre das Southside Festival ein Koffer voller Party, so würden wir in diesem Moment versuchen darauf zu sitzen, um ihn zu zu bekommen. Das Wochenende war einfach so vollgestopft mit unvergesslichen Momenten, dass wir die Tür nicht zu kriegen. Richtig gutes Zeug! Wie ein All-You-Can-Eat-Buffet der Feierei. Unglaublich! Wir als Team sind mehr als glücklich und geehrt, solch ein spitzen Publikum wie euch unsere Gäste nennen zu können!

Auch wenn unsere Meteorologen und wir zunächst skeptisch betrachteten, was der Himmel über uns wohl für uns bereit hält, habt ihr bereits auf der Warm-Up Party am Donnerstag gefeiert, als wären die gelegentlichen Regenschauer eigentlich nur flüssige Sonne. Da wir dieses Jahr das erste mal die Red Stage aus dem Zelt unter den freien Himmel geholt hatten, hatten bereits 30.000 Leute Platz, um mit der Alex Mofa Gang, Rogers, Moop Mama und Rikas den Bären steppen zu lassen.

Los ging's Freitag erstmal mit dem gesprochenen Worte. Auf der Landebahnbühne hatten wir das erste mal einen Poetry Slam, der ein spitzen Start in den Tag war. Mit Sookee und ihrem heftigen Set kam noch der Flow zum Tage hinzu, bevor Royal Republic die Hüften, sowie die Gitarren kreisen ließen! Dass Rock 'n' Roll wohl kaum tot sein kann bewiesen Wolfmother einmal mehr, bevor die außergewöhnliche Performance von Christine & The Queens auf das staunende Publikum losgelassen wurde.
Natürlich erreichte der Abend Siedetemperatur, als Dave Grohl mit seinen Foo Fighters die Bühne betrat und sie einen bunten Blumenstrauß aus ihren mehr als 20 Jahren Bandgeschichte abfackelten. Den wohl schönsten Abschluss machten The Cure, die als verbriefte Erfinder der Melancholie das Publikum in einen Traum von einem Sommerabend mitnahmen.

Warum eine Band wie Enter Shikari nach all den Jahren und nach einer beeindruckenden musikalischen Wandlung noch immer die Spitzenband sind, die sie sind, bewiesen sie auf dem Southside einmal mehr. Auch die Leoniden brannten einen Gig ab, über den noch lange geredet werden wird. Eher traurig ist es um alle, die den Fehler begangen haben, sich den Auftritt von Gurr nicht anzusehen, denn das Duo ballert einfach heftiger, als so manches Orchester. Trettmann setzte einen neuen STANDARD, Parkway Drive brachten die Stage im wahrsten Sinne zum Glühen und der Bilderbuch Sound ließ euch alle 10 cm über dem Boden schweben – magisch! Die Energie von Papa Roach könnte drei Metropolen ein Jahr lang mit Strom versorgen, Alice Merton verzauberte viel zu heftig und von eurer Textsicherheit bei Bosse sind wir immer noch nachhaltig geflasht. Mit Bausa an der Cloud Rap-Front und Interpol als Bürgermeister von Melancholy Town schoss unser Line-Up auf euer komplettes Emotionsspektrum. Und das ziemlich treffsicher.

Und wirklich denkwürdig wurde dann der Auftritt der Toten Hosen. Es war nämlich nicht irgendein Konzert der Hosen, sondern ein amtliches Geburtstagskonzert! Campino ist 57 Jahre jung geworden und zeigte euch, wo der Frosch die Locken hat.
Von dort High-Fiveten Green und Blue Stage sich, als im Anschluss Tame Impala ein Wölkchen eines psychedelischen Livesets auspackten, das bewies, wofür Livemusik einst einmal erfunden wurde. Visuals, Musik und Publikum verschmolzen in einem Fiebertraum aus Farben und Formen, bis die obligatorische Aftershowparty als Endorphinverlängerung punkten konnte.

Sonntag hieß es zunächst mal: Danke, Petrus! Zumindest zum letzten Festivaltag haste es hinbekommen, das richtige Festivalwetter einzustellen. Sonne, 24°C, ein laues Lüftchen – was will man mehr?

The Dirty Nil zündeten den Motor, der bis in die späten Abendstunden nicht mehr ausgehen sollte. Unsere Lieblingspunks Muff Potter, Frank Turner, die Descendents und Flogging Mollyspielten, als gäbe es kein Morgen, Abriss war bei den Orsons und den 257ers angesagt, die Wombats holten die Shoegaze-Party zurück, Herzen flogen, als Bloc Party ihre "Silent Alarm" in Gänze spielten und das Timbre Annenmaykantereits schmilzt sowieso jeden.
Zu guter Letzt durften wir uns alle noch eine schallende Lektion abholen, wie Indie-Hip Hop anno 2019 klingt, als Macklemore die Bühne betritt. Rap for the Rapless, Flows für den Tanzflur und eine Masse an Leuten vor der Bühne, die selbst dem Weltstar die Tränen in die Augen trieben.

Die Beats von EDM-Strahlemann Steve Aokihallten in die Nacht und wir konnten kaum glauben, dass der Zinnober fast wieder vorbei sein soll.

Und dann kamen sie – unsere Lieblingsfolker Mumford & Sons. Eine Band, die die Jahre haben reifen lassen wie guten Wein, ein Konzert für all die verloren geglaubten Momente des Lebens, die wirklich etwas bedeuten.


Southside Festival 2020

Fakt ist, wir planen bereits die nächste Party. Am 19.-21. Juni 2020 sehen wir uns wieder - gleiche Stelle, gleiche Welle! Und das beste: SEEED sind schon mal safe dabei! Also - seid ihr das auch?

Tickets gibt's ab heute, Montag den 24.6.2019, 16 Uhr hier: TICKETS

Feedback regiert!
Jedes Jahr versuchen wir das Southside natürlich noch etwas epischer zu machen. Dafür ist euer Feedback bares Gold wert, denn ihr habt das Wochenende ja schließlich am eigenen Leib erlebt.

Deshalb wäre es mega, wenn ihr kurz an unserer großen Besucherumfrage teilnehmt und ein paar Fragen beantwortet: Umfrage >>

Tickets
Das #southside20-Ticket bekommt ihr in der streng limitierten, ersten Preisstufe ab heute, Montag, 16 Uhr für 159€ über southside.de und eventim.de oder telefonisch unter 01806 853 444 (0,20€/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,60€/Anruf). Sind die Frühbuchertickets vergriffen, geht es nahtlos mit der zweiten Preisstufe, also ab 179€, weiter.

WoMo-Plaketten gibt es für 60€ im Shop. Außerdem könnt ihr einen WoMo Power-Claim für 299€ buchen.

Zum Ticketshop >>


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